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Ein Déjà-vu in Wuppertal

Am Wochenende setzten wir unsere Entdeckungstour durch Wuppertal fort, diesmal leider mit nicht ganz so einladendem Wetter, aber wieder mit vielen Parks. Nachdem wir letzte Woche am oberen Ende der Barmer Anlagen mit dem Toellturm waren, schauten wir uns dieses Mal das untere Ende an, das von der Dicke-Ibach-Treppe verschönert wird. Der blaue Himmel auf...

@scaldra.net
Oct 12, 20263 min read

m Wochenende setzten wir unsere Entdeckungstour durch Wuppertal fort, diesmal leider mit nicht ganz so einladendem Wetter, aber wieder mit vielen Parks.

Nachdem wir letzte Woche am oberen Ende der Barmer Anlagen mit dem Toellturm waren, schauten wir uns dieses Mal das untere Ende an, das von der Dicke-Ibach-Treppe verschönert wird. Der blaue Himmel auf den Fotos täuscht, denn das Wetter schlug um und so verzichteten wir darauf, uns den Rest des Parks – also alles zwischen oben und unten – anzusehen. Werden wir gerne nachholen.

Auf ganz andere Art schön sind die Murals, die quer über Wuppertal verstreut Hauswände zu Kunstobjekten machen. Per Web-App kann man sie entdecken und sich von einem zum nächsten führen lassen. Andererseits ist Wuppertal groß und die Entfernungen nicht zu unterschätzen. Ich werde mir daher noch eine eigene Tour basteln. Bis dahin „Dance Theatre“ von Nils RVA als Vorgeschmack.

Barmer Anlagen Dicke-Ibach-Treppe Pina Bausch

Sonntag dann das Déjà-vu. Wir wollten uns die Hardt-Anlage ansehen und am liebsten auch den Botanischen Garten, nur sind dort leider keine Hunde zugelassen. Vor Ort lernte ich als Erstes, dass auch diese Anlage einem Verschönerungsverein zu verdanken ist, nämlich dem Elberfelder Verschönerungsverein. Den gibt es heute noch und er betreut auch den botanischen Garten, dessen Eingang der Elisenturm bewacht, früher mal ein Observatorium, heute eher dekorativ unterwegs.

Daniela wollte den Turm aus dem botanischen Garten heraus fotografieren und ich erklärte Frida leicht betrübt: „Wir beide dürfen da jetzt leider nicht rein.“ Das bekam ein Mitglied des Verschönerungsvereins mit, der die Besucher in den Turm ließ. Seine sehr nette Reaktion: „Ach, gehen sie ruhig rein, ist ja nur ein kleiner Hund. Und wir wollen ja nicht päpstlicher als der Papst sein.“ Und so konnten wir uns, mit offizieller Erlaubnis, auch den Teil der Hardt-Anlage anschauen.

Erst als wir danach noch zum Bismarckturm gingen, dämmerte mir was. Und nach einer schnellen Recherche im Blog wurde es zur Gewissheit: Das hier war unser zweiter Besuch im botanischen Garten und in der Hardt-Anlage. Das erste Mal lag schon erstaunliche 19 Jahre zurück. Déjà-vu.

Hardt-Anlage Elisenturm Bismarckturm

Und als Beweis, dass wir nicht nur in Parks unterwegs waren, hier zum Schluss noch die Schwebebahn: nicht das Original, sondern das Modell, das im Wuppertaler Brauhaus beständig hin und her fährt.

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