Skip to content

Für Gott ist nichts unmöglich. (Lk 1,37)

Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas Lk 1, 26–38 In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. Der...

Tagesimpuls
Oct 7, 20263 min read

nsere Liebe Frau vom Rosenkranz

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
Lk 1, 26–38

In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.
Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn wirst du gebären; dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr: Heiliger Geist wird über dich kommen und Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
Siehe, auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar gilt, ist sie schon im sechsten Monat.
Denn für Gott ist nichts unmöglich.
Da sagte Maria: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.

Tagesimpuls

Für Gott ist nichts unmöglich. (Lk 1,37)

Am 07. Oktober 1571 konnte sich die christliche Welt Europas gegen eine Übermacht zur Wehr setzen, die das Christentum vernichten wollte. Der Ausgang der Schlacht bei Lepanto wurde als etwas angesehen, das eigentlich unmöglich war, aber durch Gottes Hilfe möglich wurde. Manche bestreiten, dass es ein Wunder war. Aber sicher ist:

Für Gott ist nichts unmöglich.

Gott kann immer und unter allen Umständen Wunder wirken. Aber wenn wir Menschen Christus ähnlich werden, kann das Wunder auch durch Menschen geschehen, die dann in Einheit mit Gott handeln. Der Grund dafür ist: Wenn ein Mensch heilig ist, dann werden die Folgen des Sündenfalls mehr und mehr aufgehoben. Die Gottebenbildlichkeit des Menschen kommt dann wieder mehr zum Vorschein. Ein Aspekt dieser Gottebenbildlichkeit ist die Macht der Worte. Gott sprach, und es geschah. So ist der Mensch geschaffen. Auch unsere Worte haben Macht.

Für Gott ist nichts unmöglich.

Maria ist ganz heilig. Bei ihr ist die Gottebenbildlichkeit am meisten von allen sichtbar. Wenn wir uns mit ihr vereinigen, dann können wir auf Wunder hoffen. Das soll nicht dazu führen, dass wir unseren Weg zur Heiligkeit an Maria delegieren. Aber so ist es auch nicht. Wenn wir uns mit Maria vereinigen, dann lernen wir, ebenso wie sie den Weg zur Heiligkeit zu gehen. Maria beflügelt uns, sie lässt uns wachsen.

Für Gott ist nichts unmöglich.

Je mehr ein Mensch heilig ist, umso mehr können Wunder geschehen. Und wenn wir wollen, dass auch bei uns, die wir nicht so heilig sind, Wunder geschehen sollen, dann müssen wir uns mit den Heiligen verbinden. Wenn wir im Oktober den Rosenkranz in die Hand nehmen und beten, dann verbinden wir uns mit Maria. Und so können in unserem Leben Wunder geschehen. Und zugleich werden wir unter dem Einfluss Marias geheiligt.

Gebet:

Jesus, ich danke dir, dass du uns mit Maria auf dem Weg zur Heiligkeit führst. Lass uns mit ihr Wunder erleben, damit wir selbst immer heiliger werden. Danke, dass du willst, dass auch unsere Worte Kraft haben, das Gute und selbst das Unmögliche zu bewirken.

Pastor Roland Bohnen

www.tagesimpuls.org

Pfarrer-Kreins-Str. 2
52538 Selfkant Süsterseel
Telefon 02456 – 3627
Fax 02456 – 3019
pastor.bohnen@kirche-selfkant.de
www.kirche-selfkant.de

Did you enjoy this article?

Recommend it — Standard Reader surfaces well-loved writing to more readers across the network.

Across the AtmosphereDiscussions