Skip to content

Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die Früchte des Reiches Gottes bringt . (Mt 21,43)

27 Sonntag im Jahreskreis Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus Mt 21, 33–42.44.43 In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes: Hört noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er...

Tagesimpuls
Oct 3, 20263 min read

7 Sonntag im Jahreskreis

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
Mt 21, 33–42.44.43

In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes: Hört noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land.
Als nun die Erntezeit kam, schickte er seine Knechte zu den Winzern, um seine Früchte holen zu lassen.
Die Winzer aber packten seine Knechte; den einen prügelten sie, den andern brachten sie um, wieder einen anderen steinigten sie.
Darauf schickte er andere Knechte, mehr als das erste Mal; mit ihnen machten sie es genauso.
Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen; denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben.
Als die Winzer den Sohn sahen, sagten sie zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn umbringen, damit wir sein Erbe in Besitz nehmen.
Und sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um.
Wenn nun der Herr des Weinbergs kommt: Was wird er mit jenen Winzern tun?
Sie sagten zu ihm: Er wird diese bösen Menschen vernichten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Früchte abliefern, wenn es Zeit dafür ist.
Und Jesus sagte zu ihnen: Habt ihr nie in der Schrift gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; vom Herrn ist das geschehen und es ist wunderbar in unseren Augen?
Und wer auf diesen Stein fällt, wird zerschellen; auf wen der Stein aber fällt, den wird er zermalmen.
Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die Früchte des Reiches Gottes bringt.

Tagesimpuls

Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die Früchte des Reiches Gottes bringt. (Mt 21,43)

Wir sind schnell versucht, das Evangelium moralisch zu verstehen, also: Wenn wir nicht gut genug leben, dann wird uns das Reich Gottes weggenommen. Aber bedenken wir, worum es wirklich geht! Es geht um den Stein, den die Bauleute verworfen haben, es geht um den Sohn, den die Pächter nicht respektiert und getötet haben. Es geht darum, ob wir die Person Jesu ablehnen oder annehmen.

Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die Früchte des Reiches Gottes bringt.

Von unserer Beziehung zu Jesus hängt alles ab. Da unsere Gesellschaft von einem gewissen „Gutmenschentum“ verseucht ist („Man muss nur ein guter Mensch sein, Jesus braucht man dazu nicht“), fällt es uns heute schwerer, den Sinn zu verstehen. Es geht immer um Jesus, es geht immer darum, dass wir Jesus annehmen. Er ist das Lamm Gottes, dass die Sünde der Welt hinwegkommt. Er ist genau aus dem Grund gekommen, weil das Gutmenschentum nicht funktioniert, weil wir alle Sünder sind und hinter dem zurückbleiben, wie wir leben sollten.

Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die Früchte des Reiches Gottes bringt.

Wenn wir gesündigt haben, wird uns das Reich Gottes nicht weggenommen. Dann nimmt Jesus die Sünde weg. Aber wenn wir Jesus nicht mehr brauchen, ihn aus den Augen verlieren, ihn links liegen lassen, dann wird uns das Reich Gottes weggenommen. Das gilt auch für unsere religiöse Praxis. Man könnte die Liturgie feiern, ohne Jesus im Herzen zu haben. Ihn dürfen wir nicht verlieren, das ist das Entscheidende.

Gebet:

Jesus, du bist das Lamm Gottes, das die Sünden vergibt. Immer wieder kommen wir als Sünder zu dir. Unser Gewissen sagt uns, dass wir hinter dem zurückbleiben, wie wir vor dir leben sollten. Aber wir kehren zu dir um und behalten dich im Herzen und in unserer Mitte.

Pastor Roland Bohnen

www.tagesimpuls.org

Pfarrer-Kreins-Str. 2
52538 Selfkant Süsterseel
Telefon 02456 – 3627
Fax 02456 – 3019
pastor.bohnen@kirche-selfkant.de
www.kirche-selfkant.de

Did you enjoy this article?

Recommend it — Standard Reader surfaces well-loved writing to more readers across the network.

Across the AtmosphereDiscussions