Zona Sul – Beira
In München ist die Bossa Nova-Sängerinnendichte offensichtlich höher als in anderen deutschen Städten. Neben Lisa Wahlandt kommt auch Sophie Wegener, die Sängerin und Bandleaderin von Zona Sul, aus…
In München ist die Bossa Nova-Sängerinnendichte offensichtlich höher als in anderen deutschen Städten. Neben Lisa Wahlandt kommt auch Sophie Wegener, die Sängerin und Bandleaderin von Zona Sul, aus dieser Stadt.
Am Samstag gab Zona Sul beim Dussmann Jazz-Marathon ein bezauberndes Konzert, vor leider viel zu wenig Publikum. Ich kannte diese Band zwar von ihrer ersten CD, hatte aber nie richtig mitbekommen, dass sie aus Deutschland kommt. Der Gitarrist, Pedro Tagliani, ist allerdings Brasilianer, was man auch deutlich hört – ich glaube, es gibt keinen deutschen Gitarristen, der ihm bei dieser Musik auch nur annähernd das Wasser reichen könnte. Von ihm stammt auch mein Lieblingsstück auf der neuen CD, „Mães e Filhas“ (Mütter und Töchter).
Es ist ausgesprochen erfreulich, dass es neben solchen brasilianischen Musikern wie Joyce, Celso Fonseca oder Gal Costa mit Sophie Wegener und Zona Sul auch in Deutschland Vertreter des klassischen Bossa Nova gibt (mir persönlich erscheint in letzter Zeit ein wenig zu viel Nu Bossa), die in der internationalen Liga mitspielen. Und von denen in der Zukunft noch einiges zu erwarten ist.
„Samba é chorar de alegria“ – Samba heißt, vor Freude weinen, steht auf Zona Suls Website – ein Satz, den ich von ganzem Herzen unterschreibe, besonders, wenn Sophie Wegener und Pedro Tagliani bei „Mães e Filhas“ im Duett singen.
Höchstwertung:
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