Wien – Retz
Heute muss ich mal was loswerden. Nein, es wird kein Rant, nur ein zarter Hinweis an alle, die vielleicht diesen Blog gelegentlich lesen und im Besitz eines Gamin Varia sind. Also: das Ding kann man ausschalten. Ja, echt, man kann das verwenden, ohne dass man nach Hinten Lichtblitze abgibt wie weiland Zeus oder Wotan. Es...
eute muss ich mal was loswerden. Nein, es wird kein Rant, nur ein zarter Hinweis an alle, die vielleicht diesen Blog gelegentlich lesen und im Besitz eines Gamin Varia sind. Also: das Ding kann man ausschalten. Ja, echt, man kann das verwenden, ohne dass man nach Hinten Lichtblitze abgibt wie weiland Zeus oder Wotan. Es gibt zu dem Ding nämlich eine Software, mit der man einstellen kann, mit welcher Stärke (Vorschlag: Tagmodus generell abdrehen) es wann (Vorschlag: nur auf Bundesstrassen, keinesfalls aber auf dem Weg nach Greifenstein) allen anderen, die dahinter nachfahren, auf den Geist geht. Diese Software hat das Garmin Edge, aber wer sowas nicht hat, kann auch das Handy dafür verwenden. Also: alle mal ran ans Handbuch und rausfinden, wie das geht! Wer das geschafft hat, kann sich dann ja der Frage widmen, ob es physikalisch Sinn ergibt auf der Donauinsel am helllichten Tag mit einem blinkenden weissen LED-Vorderlicht zu fahren.
Das Varia-Problem wird sich in Kürze fast von selbst erledigt haben, wenn dann „die Rennrad-Saison“ (das Konzept sollte mir mal jemand erklären) endlich aus ist und die Strassen und Radwege in der Umgebung von Wien wieder uns gehören. Die ersten Vorzeichen dazu waren heute schon zu bemerken, es waren nämlich viel weniger Menschen auf dem Rennrad unterwegs. Kann aber auch sein, dass die alle schon wieder zu Hause waren, wir waren heute etwas später dran.
Aber nicht wegen deshalb sind wir heute in Retz gescheitert mit dem Versuch den ersten und letzten Waldviertelbecher der Saison zu bestellen. Die Eis-Saison (auch so ein komisches Konzept) ist in Retz nämlich schon zu Ende. Als Ersatz gibt es Mohntorte und Topfenkuchen, die wir in Rekordzeit verputzen. Nicht, weil wir so ausgehungert gewesen wären, sondern weil uns ein kurzer Blick auf die ÖBB-App vor die Wahl gestellt hat, sehr schnell am Bahnhof zu sein oder sehr lang im Gastgarten zu bleiben. Unser Wunschzug ist nämlich ausgefallen, der nicht gewünschte damit ganz gut gefüllt, was aber kein grosses Problem ist, die Stadler Kiss haben nämlich reichlich Fahrradplätze. Riechen tun sie auch noch so neu. Oder versteckt sich in jedem Wagen ein Wunderbaum mit „Neuer Zug“-Aroma? An die Gepäckablage über den Sitzen werde ich mich sicher auch noch gewöhnen bzw. die Gepäckablage wird meinen Kopf noch ein paar Mal an ihre Position auf ca. 170 cm Höhe erinnern.
Die Fotos
Die Strecke
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